Ingenieure und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik planen, entwickeln und überwachen technische Verfahren und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und des Menschen vor Schadstoffen, Lärm und anderen negativen Einflüssen.
Ingenieure und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik erstellen beispielsweise Sanierungskonzepte für belastete Gewässer und Böden und wirken bei der Entwicklung von Anlagen zu deren Schutz bzw. Sanierung mit. Oder sie arbeiten Konzepte aus, wie durch die Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch sowie von problematischen Stoffen Umweltbelastungen vermieden und zugleich Kosten gesenkt werden können. Ebenso arbeiten sie in der Betriebs- und Anlagenüberwachung mit, achten auf den Immissionsschutz, stellen die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen sicher und erstellen technische Unterlagen wie Prozessbeschreibungen.
Um den Ist-Zustand zu erfassen, führen sie Messungen durch. Sie messen z.B. Schallpegel, nehmen Boden- und Wasserproben und lassen diese in Speziallabors untersuchen. Die Ingenieure und Ingenieurinnen interpretieren die Ergebnisse und erarbeiten auf dieser Grundlage Vorschläge beispielsweise zur Gewässersanierung oder zur Reduzierung der Lärmbelastung.
Ingenieure und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik finden Beschäftigung z.B.
The salary level for Ingenieur/in – Umweltschutz/Umwelttechnik in Germany is: from 4410 up to 6141 EUR per month
Ingenieure und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik planen, entwickeln und überwachen technische Verfahren und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und des Menschen vor Schadstoffen, Lärm und anderen negativen Einflüssen.
Ingenieure und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik gestalten die Ressourcennutzung so, dass die Natur nicht nachhaltig geschädigt wird und die Ressourcen sich nicht erschöpfen. Auf der anderen Seite muss die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen - auch im globalen Umfeld - gewährleistet sein. Die Ingenieure und Ingenieurinnen finden hier Kompromisse und sorgen für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen, die z.B. im Bundesimmissionsschutzgesetz, im Abfallwirtschafts-, Wasserhaushalts- und Wasserabgabengesetz sowie in der Strahlenschutz- und Röntgenverordnung festgeschrieben sind. Sie erkennen und bewerten potenzielle und vorhandene Umweltschäden, wählen oder entwickeln Methoden zu deren Vermeidung und Behebung. Hierfür entwerfen sie technische Anlagen und Apparaturen, die sie ggf. selbst bauen und einsetzen oder betreiben und kontrollieren.
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Ingenieuren und Ingenieurinnen für Umweltschutz und Umwelttechnik liegt in der Messung und Beurteilung von Schadstoffen und Radioaktivität in der Luft, in Klärschlamm, im Abwasser und Boden. Dazu messen sie die Werte vor Ort oder nehmen Proben, die dann im Labor analysiert werden. Sie konzipieren Messprogramme, werten Messungen umweltrelevanter Parameter (z.B. Lärmpegel, Strahlungsdosis) aus, beurteilen diese unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und ökologischen Zusammenhänge und erarbeiten Konzepte zur Minimierung dieser Belastungen.
Beispielsweise entwickeln die Ingenieure und Ingenieurinnen Maßnahmen in den Bereichen Gewässerschutz oder Brand- und Explosionsschutz in Kraftwerken und koordinieren die Umsetzung der Maßnahmen. Auch für die Entwicklung, Planung, Herstellung und Betriebsüberwachung von Einrichtungen zum Strahlenschutz oder der Luftreinhaltung können sie zuständig sein. In Kliniken kümmern sie sich um die Überwachung von Hygienemaßnahmen und den Betrieb der entsprechenden Anlagen. Sie implementieren in Unternehmen Umweltmanagementsysteme und führen Umweltaudits durch, wirken bei Umweltverträglichkeitsprüfungen mit und stellen Ökobilanzen bzw. Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment) auf. Dabei untersuchen sie die Umweltauswirkungen eines Produktes während des gesamten Lebenswegs, von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung. Auf diese Weise stellen sie fest, ob durch Änderungen im Produktionsverfahren die Umweltbelastung gesenkt werden kann und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf. Des Weiteren nehmen sie bei Genehmigungsverfahren Prüfaufgaben für Behörden oder den Antragsteller wahr oder beraten Firmen, beispielsweise beim Umweltaudit.
Wegen der hohen Bedeutung des Umweltmarktes für die Industrie werden die Ingenieure und Ingenieurinnen auch in Konstruktions- und Fertigungsabteilungen größerer Betriebe der Anlagen- und Maschinenbauindustrie eingesetzt, damit bereits bei der Entwicklung und Fertigung von Anlagen umweltrelevante Aspekte berücksichtigt werden. Schwerpunkte können hierbei die Abfallvermeidung, -entsorgung und Reststoffwiederverwertung oder die Einführung abwasser- und emissionsarmer Produktionsverfahren sein. Weitere Tätigkeitsfelder eröffnen sich im Bereich der regenerativen Energien, z.B. bei der Entwicklung von Biogasanlagen, oder in der energetischen Gebäudeoptimierung.
Im öffentlichen Dienst vollziehen die Ingenieure und Ingenieurinnen das Abfallrecht, erarbeiten Stellungnahmen in baurechtlichen und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren oder beraten Gewerbebetriebe in Fragen der Abfallbehandlung und -verwertung. Darüber hinaus übernehmen sie landschaftliche Planungsaufgaben, z.B. die Projektierung von Kompensationsflächen, die bei Eingriffen in Natur und Landschaft gleichwertigen Ausgleich bzw. Ersatz schaffen sollen. Wenn sie in der Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit tätig sind, erstellen sie Informationsmaterialien und informieren im Rahmen von Vorträgen und Reden z.B. über Techniken zur Energieeinsparung oder über umweltfreundliche Produktionsprozesse.
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