Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen befassen sich mit der Förderung, Bildung, Rehabilitation und Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen. Sie erarbeiten präventive Hilfen, um dem Entstehen von Behinderungen entgegenzuwirken, und entwickeln Rehabilitationsmaßnahmen.
Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen arbeiten vorbeugend, unterstützend und begleitend mit Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Behinderungen. Sie betreuen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wohnheimen und heilpädagogischen Heimen. Sie stellen individuelle Förderpläne auf und führen entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen durch. Zudem leiten sie Jugendliche und Erwachsene in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen an und führen Fördermaßnahmen für alle Altersgruppen in Rehabilitationskliniken durch, z.B. im Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Die Beratung von Betroffenen und Angehörigen gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen übernehmen außerdem verantwortliche Aufgaben in der Verwaltung oder der Leitung von Heimen und sonstigen rehabilitationspädagogischen oder sozialen Einrichtungen.
Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen finden Beschäftigung z.B.
Das Gehaltsniveau für Rehabilitationspädagoge/-pädagogin in Deutschland ist: ab 4247 bis zu 5486 EUR pro Monat
Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen befassen sich mit der Förderung, Bildung, Rehabilitation und Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen. Sie erarbeiten präventive Hilfen, um dem Entstehen von Behinderungen entgegenzuwirken, und entwickeln Rehabilitationsmaßnahmen.
Bereits im Früh- und Elementarbereich können sonderpädagogische Hilfe und Unterstützung Benachteiligungen verhindern bzw. deren Auswirkungen begrenzen. Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen, die in der vorbeugenden Intervention tätig sind, klären in Zusammenarbeit mit Ärzten und Ärztinnen sowie Psychologen und Psychologinnen Art und Grad der jeweiligen Störung ab. Dann erstellen sie Gutachten und Pläne zur pädagogischen Förderung. Mit den Eltern besprechen sie den weiteren Weg in der Erziehung und Förderung und leiten sie bei speziellen Reha-Maßnahmen an.
In Einrichtungen wie Heimen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gestalten sie auch das Gemeinschaftsleben und führen beispielsweise kind- bzw. jugendlichengerechte Aktivitäten durch.
Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen arbeiten auch mit Erwachsenen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten, z.B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Berufsbildungs- und -förderungswerken, in Wohnheimen, heilpädagogischen Heimen, Förderzentren, Altenpflegeheimen und Rehabilitationseinrichtungen. Wenn sie in der Leitung einer Einrichtung tätig sind, übernehmen sie organisatorische, verwaltende und kaufmännische Tätigkeiten. Daneben entwickeln sie Konzepte für die Arbeit der jeweiligen Einrichtung.
In der beruflichen Rehabilitation planen sie berufsvorbereitende Maßnahmen bzw. führen diese durch. Dabei arbeiten sie auch eng mit Fachkräften aus den Agenturen für Arbeit zusammen, mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sozialer Stellen sowie von Behörden, z.B. Integrationsämter. Arbeiten sie in kirchlichen oder kommunalen Beratungsstellen, beraten sie suchtkranke oder -gefährdete Menschen und deren Angehörige.
Wenn sie im Case Management tätig sind, ermitteln Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen den konkreten Hilfsbedarf für die betroffene Person und koordinieren die Zusammenarbeit der in die Unterstützung einbezogenen Personen und Institutionen. Darüber hinaus beraten sie Fallmanager/innen und klären sie über spezifische Krankheits- und Behinderungsbilder auf, um passgenaue Eingliederungs- und Rehabilitationsangebote für die Betroffenen zu ermitteln. Neben dem Fallmanagement, bei dem es um die Optimierung der Einzelfallhilfe geht, können sie auch im Systemmanagement tätig sein. Hier arbeiten sie an der Verbesserung des gesamten Versorgungssystems innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs.
Das wichtigste Ziel ihrer Arbeit ist die Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen, von den sozialen Beziehungen über die Bildungsmöglichkeiten bis hin zu alltäglichen Verrichtungen. Rehabilitationspädagogen und -pädagoginnen können einen Beitrag zur Entwicklung von Bildungsprogrammen leisten, die auf Menschen mit Behinderungen angepasst sind. Sie beraten darüber hinaus Kommunen oder Behörden, wenn es etwa darum geht, wo Ampeln mit akustischem Signal für blinde Menschen bzw. Menschen mit Sehbehinderungen nötig sind oder wie der rollstuhlgerechte Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln sichergestellt wird.
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