Responsibilities
Restauratoren und Restauratorinnen stellen den ursprünglichen Zustand von Kunst- und Kulturgütern wieder her bzw. sichern und bewahren diese. Zunächst führen sie Untersuchungen durch, um den Erhaltungszustand der Objekte zu bestimmen. Aufgrund der Ergebnisse entwickeln sie das Restaurierungskonzept. Dann restaurieren und konservieren sie unter Anwendung fachspezifischer Techniken das jeweilige Objekt und dokumentieren die Maßnahmen. Zudem beraten Restauratoren und Restauratorinnen Auftraggeber und fungieren als Sachverständige in ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet.
In der wissenschaftlichen Forschung entwickeln Restauratoren und Restauratorinnen neue Bearbeitungsmethoden oder erforschen historische Arbeitstechniken und veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse. An Hochschulen unterrichten sie Studierende, bereiten Vorlesungen und Seminare vor, korrigieren schriftliche Arbeiten und nehmen Prüfungen ab. Eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten eröffnen sich i.d.R. erst nach einem Masterstudium und einer Promotion.
Typical Places of Work
Restauratoren und Restauratorinnen finden Beschäftigung z.B.
- in Museen
- in Restaurierungswerkstätten
- an Hochschulen
- als Sachverständige
- bei Denkmalschutzbehörden und -stiftungen
- in Bibliotheken und Archiven
- im Einzelhandel mit Antiquitäten oder Kunstgegenständen
Salary
The salary level for Restaurator/in (Hochschule) in Germany is:
from 3782
up to 5798 EUR per month
Задачи
Worum geht es?
Restauratoren und Restauratorinnen erhalten, pflegen und restaurieren Kunst- und Kulturgüter. Sie untersuchen die Objekte und führen die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten durch.
Bestandsaufnahme
Kunst- und Kulturgüter sind der Alterung und dem Verfall unterworfen - Restauratoren und Restauratorinnen wirken diesen Prozessen entgegen. Meist sind sie Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet und befassen sich z.B. mit der Restaurierung von Gemälden, Skulpturen, Wandmalereien, antiken Möbeln, Filmen oder Archivgut.
Am Anfang ihrer Arbeit stehen die Bestandsaufnahme und die Entscheidung, ob das Objekt an Ort und Stelle restauriert wird. Vor Ort oder in der Werkstatt untersuchen Restauratoren und Restauratorinnen dann die Substanz des Objekts, z.B. eines Gemäldes. Dabei berücksichtigen sie natürliche Alterungsvorgänge und untersuchen die Veränderungen. Beispielsweise werden Proben aus Malschicht und Bildträger entnommen und dann mit der sogenannten Emissionsspektralanalyse untersucht oder Farbpigmente unter dem Rasterelektronenmikroskop begutachtet. Die Ergebnisse der Untersuchungen halten Restauratoren und Restauratorinnen in einem Schadenskatalog fest. Davon ausgehend kalkulieren sie, wie viel Zeit die Restaurierung des Gemäldes in Anspruch nehmen und wie hoch der Kostenaufwand sein wird.
Erhaltung von Kunst- und Kulturgütern
Bei den Restaurierungsarbeiten gehen sie je nach Objekt mit unterschiedlichen Werkstoffen und Materialien um. Bei der Restaurierung eines Gemäldes etwa legen Restauratoren und Restauratorinnen alte Fassungen wieder frei. Wenn sie z.B. mithilfe eines beheizbaren Spachtels einzelne Farbschichten aufweichen müssen, sind Geduld und Fingerfertigkeit gefragt. Skalpelle oder kleine Pinsel kommen ebenso zum Einsatz wie Farben, Binde- und Lösemittel. Auch vorhandene Beschädigungen im Trägermaterial - etwa der Leinwand - beseitigen sie. Schließlich konservieren sie die Grundierung sowie die originale Farbschicht und retuschieren vorhandene Fehlstellen. Sie dokumentieren sämtliche Bearbeitungsschritte und arbeiten ggf. Empfehlungen aus, z.B. zu Aufstellung und Pflege des Objekts.
Verschiedene Einsatzmöglichkeiten
Restauratoren und Restauratorinnen können freiberuflich arbeiten oder bei öffentlichen und privaten Institutionen beschäftigt sein, z.B. bei Museen oder in der Denkmalpflege. Für Führungspositionen wird häufig ein Masterstudium vorausgesetzt.
Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten ist i.d.R. ein Masterstudium und eine Promotion erforderlich.