Die Fakultät III Prozesswissenschaften der TU Berlin nimmt eine genuinely Sonderstellung in der europäischen Ingenieurausbildung ein: Sie verbindet Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften unter einem Dach, um reale Herausforderungen in Ressourceneffizienz, nachhaltiger Energie, Biotechnologie und Lebensmittelsystemen zu bewältigen. Als Teil einer der deutschen TU9-Elite-Universitäten im Herzen Berlins betreibt die Fakultät sechs spezialisierte Institute, deren Forschende mit Siemens, Charité – Universitätsmedizin und der Fraunhofer-Gesellschaft zusammenarbeiten — an Projekten vom 3D-Biodruck menschlicher Gewebe bis zur additiven Fertigung neuartiger Materialien. Das Ergebnis ist ein Studier- und Forschungsumfeld, das in dieser Form in Deutschland einmalig ist.
Auf Bachelor-Ebene vermittelt die Fakultät umfassende, methodenorientierte Grundlagen, die bewusst naturwissenschaftliche Theorie mit ingenieurwissenschaftlichem Denken kombinieren — ein Ansatz, der diese Programme von reinen Ingenieursstudiengängen anderer Universitäten unterscheidet. Die Programme spannen das gesamte Spektrum der sechs Institute ab, darunter B.Sc. Biotechnologie, B.Sc. Lebensmitteltechnologie, B.Sc. Erneuerbare Energien und Verfahrenstechnik, B.Sc. Technischer Umweltschutz, B.Sc. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, B.Sc. Lebensmittelchemie und B.Sc. Energie- und Prozesstechnik, darunter weitere. Der Unterricht erfolgt primär auf Deutsch. Graduierte gehen typischerweise in einen Master an der TU Berlin über oder nehmen Junior-Engineering-Positionen in der Chemie-, Lebensmittel- oder Energieindustrie an.
Master-Programme sind forschungsorientiert und eng spezialisiert, ausgelegt um Absolventen für Führungsrollen in Industrie, Forschungsinstituten und Ingenieurbüros zu qualifizieren. Mehrere Programme sind englischsprachig, was diese Ebene zur primären Einstiegspforte für internationale Bewerbende macht: M.Sc. Environmental Science and Technology, M.Sc. Process Energy and Environmental Systems Engineering (PEESE) und M.Sc. Sustainable Energy and Process Engineering werden vollständig oder überwiegend auf Englisch durchgeführt. Weitere Master-Programme umfassen M.Sc. Biotechnologie, M.Sc. Brauerei- und Getränketechnologie, M.Sc. Energie- und Prozesstechnik, M.Sc. Gebäudeenergiesysteme, M.Sc. Regenerative Energiesysteme, M.Sc. Lebensmitteltechnologie und M.Sc. Materialwissenschaft. Master-Arbeitsthemen werden häufig in Zusammenarbeit mit fakultären Forschungszentren oder externen Industrie- und Helmholtz-Partnern durchgeführt.
Doktoralforschung ist eine Kernsäule der wissenschaftlichen Aktivität der Fakultät, mit Finanzierung durch DFG, EU Horizon, die Einstein Foundation und Bundesprogramme. Ein neu etabliertes DAAD-finanziertes internationales Promotionsprogramm in Biotechnologie — ausgelegt um globale Talente mit Berliner Start-ups zu verbinden — illustriert das Engagement der Fakultät für international wettbewerbsfähige postgraduale Karrierewege. Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten in den sechs Instituten der Fakultät und angegliederten Zentren wie Si-M (Der Simulierte Mensch) und dem Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science.
Die TU Berlin ist Mitglied der TU9 — Deutschlands Bündnis der neun führenden Technischen Universitäten — was bedeutet, dass Ihr Abschluss bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in Europa und international Gewicht hat. Die interdisziplinäre Verknüpfung von Lebenswissenschaften und Ingenieurwissenschaften der Fakultät wird von der Universität selbst als einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft beschrieben und gibt Absolventen ein Kompetenzprofil, das rein ingenieurwissenschaftliche oder rein naturwissenschaftliche Graduierte nicht vorweisen können.
Das übergeordnete Forschungsthema der Fakultät ist Ressourceneffizienz von Prozessen und Produkten — untersucht durch physikalische, chemische und biologische Umwandlung von Stoffen und Energie. Sechs Institute strukturieren das Forschungsportfolio der Fakultät:
Schlüssel-Initialen mit externer Finanzierung umfassen das Si-M ‚Der Simulierte Mensch' Forschungszentrum (TU Berlin + Charité, 34 Millionen Euro Investition, Fokus: 3D-gedruckte Gewebe, Organ-on-Chip-Modelle, Krebs- und Infektionstherapien), das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science (Siemens, TU Berlin, Fraunhofer, BAM — Fokus: additive Fertigung, neuartige Materialien, digitale Produktion), das Einstein Centre 3R (tierfreies Testen mit 3D-Organmodellen) und den EU-finanzierten UniSysCat-Exzellenzcluster in Katalyse. Die Fakultät trägt auch zu sechs Key Application Areas der TU Berlin bei, die sich über Energy Systems and Sustainable Resources, Materials, Design and Manufacturing, Human Health und Digital Transformation erstrecken.
Für internationale Bewerberinnen und Bewerber ist das wichtigste Filterkriterium die Unterrichtssprache. Auf Master-Ebene stehen drei vollständig oder überwiegend englischsprachige Programme zur Verfügung: M.Sc. Environmental Science and Technology, M.Sc. Process Energy and Environmental Systems Engineering (PEESE) und M.Sc. Sustainable Energy and Process Engineering — alle innerhalb der Fakultät III Prozesswissenschaften durchgeführt. Diese Programme setzen Deutsch als Voraussetzung nicht voraus, obwohl einige Deutschkenntnisse im Alltag in Berlin hilfreich sind.
Die meisten Bachelor-Programme und die übrigen Master-Programme werden auf Deutsch unterrichtet, daher ist ein beglaubigtes Deutschsprachniveau (typischerweise B2–C1, überprüft in der allgemeinen Zulassungsphase der TU Berlin) für diese Laufbahnen erforderlich.
Ein DAAD-finanziertes internationales Promotionsprogramm in Biotechnologie, angekündigt für 2026, zielt speziell auf internationale Graduierte ab und verbindet sie mit Berlins Biotech-Start-up-Ökosystem — eine ungewöhnliche strukturierte Einstiegsroute für internationale Promovenden.
Die Fakultät erhält Studienabschnitts- und Praktikumsplatz-Optionen für eingeschriebene Studierende, und die TU Berlin nimmt an Erasmus+-Austauschen in ganz Europa teil. Für programm-spezifische Zulassungsanforderungen und Bewerbungsfristen sollten prospektive Studierende die Seite der Fakultät zu Studienprogrammen direkt konsultieren.
Die Fakultät III Prozesswissenschaften sitzt auf TU Berlins Hauptcampus in Charlottenburg, Berlins westlichem Stadtbereich — einer der am stärksten international vernetzten Urban-Research-Campusse in Deutschland. Der Campus liegt direkt an der Straße des 17. Juni, Minuten vom Tiergarten entfernt, mit exzellenten S-Bahn- und U-Bahn-Verbindungen in den Rest Berlins.
Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) liegt etwa 40–50 Minuten mit direkter S-Bahn entfernt, was die Fakultät für internationale Ankünfte leicht erreichbar macht. Zentral-Berlin ist außerordentlich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln vernetzt, ohne Notwendigkeit für ein Auto.
Die Fakultät nutzt mehrere Gebäude über den Hauptcampus verteilt, mit Laboren, Seminarräumen und spezialisierter Forschungsinfrastruktur über ihre sechs Institute verteilt. Das neu eröffnete Si-M-Wissenschaftsgebäude — ansässig in Berlin-Wedding als Teil eines geplanten Bio- und Medizintechnologie-Campus — bietet einen zweiten großen Forschungsstandort für Biotechnologie- und Biomedizintechnik-Studierende. TU Berlins zentrale Bibliothek und Studentenwerk-Einrichtungen, einschließlich Mensen und Lernräume, sind campusweit verteilt.
Adresse: Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Germany
Graduierte der Fakultät III Prozesswissenschaften treten in ein breites Spektrum technisch anspruchsvoller Sektoren ein, wo die Kombination von naturwissenschaftlichem Wissen und ingenieurwissenschaftlichem Design direkt geschätzt wird:
Die Fakultät bildet Absolventinnen und Absolventen ausdrücklich für Führungsaufgaben in Industrie, Forschung und Ingenieurbüros aus — der Lehrplan ist zu diesem Zweck vom Bachelor bis zum Master strukturiert.
→ Alle deutschen Hochschulen mit „III Prozesswissenschaften"
Kontaktieren Sie uns: Wir erstellen Ihre Zulassungsroute, erklären Fristen, Anforderungen und Ihre Einschreibungschancen. Wir arbeiten mit Studierenden aus jedem Land.
Schreiben Sie uns per Messenger
oder senden Sie das Formular