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Psychologie, B.Sc.

Der Bachelorstudiengang Psychologie bildet den ersten Teil der psychologischen Ausbildung an der Universität Würzburg. Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung wird der akademische Grad eines "Bachelor of Science" ("B.Sc.") verliehen, der einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss darstellt. Mit dem Bachelorabschluss besitzen Sie die grundlegende Qualifikation für Tätigkeiten in fachlichen Institutionen und in der Privatwirtschaft, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Bildung, Arbeitswelt und Kultur. Insbesondere legt der Bachelorstudiengang aber die Grundlagen für den Masterstudiengang, der dann für die wissenschaftliche Tätigkeit und die weitere Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin qualifiziert.

Deutsch C1Bewerbung bis 15.01
Daten von den offiziellen Seiten der Hochschule

Fakten zum Studiengang

AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Regelstudienzeit6 Semester, 180 ECTS
UnterrichtsspracheDeutsch
Erforderliches DeutschC1
StudienformVollzeit
BeginnSommersemester, wintersemester
BewerbungDirekt bei der Hochschule, Wintersemester bis 15.07, Sommersemester bis 15.01
ZulassungZulassungsbeschränkt (NC): Auswahl nach Durchschnittsnote
StudiengebührFür internationale Studierende legt die Hochschule die Gebühr fest – der Betrag steht auf der offiziellen Seite des Studiengangs
Semesterbeitrag€180 pro Semester
Woraus sich die Studiengebühr zusammensetzt
Semesterbeitrag€180

Werde ich zugelassen?

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt: Entscheidend ist die Durchschnittsnote Ihres Zeugnisses, umgerechnet in die deutsche Skala. Der NC ändert sich jedes Jahr — der Vorjahreswert zeigt die Größenordnung, kein Versprechen.

C1
Deutsch
15.01
noch 93 Tage

Wie die Auswahl abläuft und wie stark die Konkurrenz ist, besprechen wir anhand Ihres Zeugnisses bei der Studiengangsauswahl.

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Über den Studiengang

Die Psychologie als empirische Wissenschaft beschäftigt sich maßgeblich mit der Erforschung von menschlichem Denken, Fühlen und Verhalten.

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Hierzu gehört die Erforschung psychischer Grundfunktionen wie die Wahrnehmung, das Lernen, das Gedächtnis, die Sprache, die Emotionen und die Steuerung von Verhalten. Außerdem beschäftigt sich die Psychologie mit der Erforschung sozialer Einflussfaktoren auf menschliches Verhalten sowie der Erforschung der geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung des Menschen über die Lebensspanne. Ebenso befasst sie sich mit der Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen und interindividuellen Unterschieden im Erleben und Verhalten bis hin zur Erforschung psychischer Störungen sowie deren Diagnostik und Therapie.

Bedingt durch das naturwissenschaftliche Selbstverständnis der Psychologie spielen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens wie beispielsweise die experimentelle Überprüfung von Hypothesen, Erkenntnisse aus der Wissenschaftstheorie sowie Statistik ebenfalls eine bedeutende Rolle.

In der psychologischen Forschung wird eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden angewandt. Subjektive Daten werden durch meist standardisierte Selbst- oder Fremdbefragungen gewonnen, zum Beispiel durch Fragebogen oder Interviews. Auch Verhaltensbeobachtung und –messung, wie beispielsweise Reaktionszeiten oder -latenzen, werden genutzt. Ebenso werden physiologische Variablen erhoben, wie Hautleitfähigkeit oder EEG. In den letzten Jahren gewinnen bildgebende Verfahren zunehmend an Bedeutung.

Das Institut für Psychologie an der Universität Würzburg wurde im Jahr 1896 von Oswald Külpe gegründet. Das Würzburger Institut gehört damit zu den ältesten psychologischen Instituten überhaupt. Oswald Külpe und seinen Mitarbeitern gelang es, eine Forschungsrichtung zu etablieren, die als „Würzburger Schule der Denkpsychologie“ weltbekannt wurde und die die Entwicklung der Psychologie als moderne Naturwissenschaft maßgeblich mit beeinflusst hat. Heute zeichnet sich das Psychologische Institut der Universität Würzburg regelmäßig durch Spitzenpositionen in zahlreichen Hochschulrankings aus.

Eine natürlich nicht abschließende Aufzählung der Teilgebiete der Psychologie, wie sie auch an der Universität Würzburg gelehrt werden, sind die Allgemeine Psychologie, die Biopsychologie, die Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie, die Entwicklungspsychologie, die Geschichte der Psychologie, die Sozialpsychologie, die Diagnostik, die Testtheorie und Testentwicklung, die Klinische Psychologie, die Interventionspsychologie, die Neuropsychologie, die Pädagogische Psychologie, die Wirtschaftspsychologie, die Ergonomie und die Verkehrspsychologie.

Studieninhalte

  • Vermittlung grundlegender Inhalte und wissenschaftlicher Konzepte in psychologischen Kernfächern (z.B. Kognitionspsychologie, Emotions- & Motivationspsychologie, Biologische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Differentielle & Persönlichkeitspsychologie)
  • Erwerb fundierter methodischer Kenntnisse (z.B. Statistik, experimentelles Arbeiten in Kleingruppen, Methodenlehre)
  • Ergänzung & Erweiterung von erworbenem Grundlagenwissen in Anwendungsfächern (z.B. Wirtschaftspsychologie, Klinische Psychologie) und frei wählbaren Vertiefungsfächern (z.B. Ergonomie, Gesundheitspsychologie, Lebenslanges Lernen, Entscheiden im sozialen Kontext, Kognitive Grundlagen der Verhaltenssteuerung)
  • Erwerb von fachspezifischen Schlüsselqualifikationen & ersten Berufserfahrungen im Rahmen eines berufsorientierenden Praktikums (12 Wochen)
  • Erstellen einer Bachelorarbeit
Auswahl von Studiengänge
ab €197

Den vollständigen Studienplan und die Eckdaten des Studiengangs erhalten Sie bei der Studiengangsauswahl – abgeglichen mit Ihrem Profil.

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Karriere

Mit einem Bachelorabschluss in Psychologie besitzen Sie die grundlegende Qualifikation für ein breites Spektrum an Tätigkeiten in fachlichen Institutionen und in der Privatwirtschaft, z.B. in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Bildung, Arbeitswelt und Kultur. Insbesondere legt der Bachelorstudiengang aber die Grundlagen für den Masterstudiengang, der dann für die wissenschaftliche Tätigkeit und die weitere Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten qualifiziert.

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Das Berufsbild von PsychologInnen spiegelt die Vielfältigkeit des Fachs wider.

Die meisten Psychologen und Psychologinnen sind im Bereich der klinischen Psychologie tätig, das heißt Therapie- und Beratungsansätze stehen im Vordergrund der Berufstätigkeit. Dies ist vor allem in Krankenhäusern und bei der selbstständigen Arbeit in einer Praxis der Fall, aber auch in Beratungsstellen und sonderpädagogischen Einrichtungen. Häufig wird in diesem Arbeitsbereich allerdings die drei bis fünf Jahre dauernde zusätzliche Ausbildung „Psychologische Psychotherapie“ gefordert, für die ein Masterabschluss in Psychologie notwendig ist.

Das zweitgrößte Betätigungsfeld für Psychologen und Psychologinnen ist der Bereich Forschung und Lehre, normalerweise im Hochschulbereich.

Ein in den vergangenen Jahren an Bedeutung zugenommener Beschäftigungsbereich ist die Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie. Hier sind Psychologen und Psychologinnen typischerweise in der Personalauswahl, -entwicklung und der innerbetrieblichen Weiterbildung tätig. Ebenfalls zugenommen haben Beschäftigungen im Bereich der Marktforschung und Werbung.

Weitere Beschäftigungsbereiche sind unter anderem die Verkehrspsychologie, die forensische Psychologie und die Notfallpsychologie. Auch kann die Tätigkeit als angestellte Psychologin oder angestellter Psychologe an Schulen ausgeübt werden. Insgesamt lässt sich die Stellensituation als gut bezeichnen. Zwar ist der Anteil an Teilzeitstellen mit über 40 Prozent im Vergleich zu vielen anderen Berufsfeldern überdurchschnittlich hoch, die Arbeitslosenzahlen liegen aber deutlich unter der Durchschnittsarbeitslosigkeit der akademischen Berufe.

Psychologische Psychotherapeuten und -therapeutinnen diagnostizieren und behandeln psychische und psychosomatische Störungen mit Krankheitswert bei Menschen mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren. Psychologische Psychotherapeuten und -therapeutinnen arbeiten in psychotherapeutischen Praxen, in Krankenhäusern, psychosomatischen Einrichtungen oder psychiatrischen Kliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Hochschulen, Organisationen des Gesundheitswesens sowie Beratungseinrichtungen.

Die Arbeitsmarktlage ist als sehr gut einzuschätzen.

Studienkosten

Semesterbeitrag€180

Voraussetzungen und Bewerbung

Bisherige AusbildungGute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Psychologie bilden vertiefte Kenntnisse in den nachfolgend genannten Schulfächern: Psychologie: Bringt man in diesem Fach gute Noten mit, erleichtert dies den Einstieg ins Studium.
SpracheDeutsch C1 — nachgewiesen durch ein Zertifikat bei der Bewerbung
BewerbungDirekt bei der Hochschule, Wintersemester bis 15.07, Sommersemester bis 15.01

So bewerben Sie sich für diesen Studiengang

  1. 1
    Zeugnis und Anerkennung prüfen
    Direkter Zugang, ein Studienjahr im Heimatland oder zuerst das Studienkolleg — davon hängt der ganze Plan ab.
  2. 2
    Deutsch bis C1 und ein Zertifikat
    DSH oder TestDaF müssen vor der Bewerbung bestanden sein.
  3. 3
    Unterlagen und Übersetzungen
    Beglaubigte Übersetzungen von Zeugnis und Notenübersicht, bei Bedarf APS. 3–4 Wochen.
  4. 4
    Bewerbung direkt bei der Hochschule bis 15.01
    Schicken Sie die Unterlagen rechtzeitig – eine unvollständige Bewerbung lässt sich nach der Frist nicht mehr ergänzen.
  5. 5
    Zulassung, Visum, Umzug
    Planen Sie parallel 2–3 Monate für Visum und Sperrkonto ein.

So bewerben Sie sich

Sie können sich selbst oder mit unserer Hilfe bewerben – über die Zulassung entscheidet in beiden Fällen die Hochschule.

Selbst bewerben

Die Bewerbung läuft über das Portal der Hochschule oder uni-assist. Typische Fehler:

  • ×fehlerhafte Beglaubigungen und Übersetzungen
  • ×unvollständige oder falsche Unterlagen
  • ×falsch eingereichte Bewerbung
  • ×Fehler oder Lücken im Bewerbungsformular
  • ×Bewerbung zum falschen Zeitpunkt – zu früh oder zu spät

Eine unvollständige oder fehlerhafte Bewerbung wird vom Auswahlverfahren ausgeschlossen – nach der Frist lässt sie sich nicht mehr korrigieren.

Bewerbungsportal der Hochschule

StudyInFocus vertritt die Hochschule nicht und hat keinen Einfluss auf die Zulassungsentscheidung. Wir verkaufen keine Studienplätze und garantieren keine Zulassung – das ist ein Service zur Vorbereitung und Einreichung der Unterlagen auf Seiten der Bewerberinnen und Bewerber.

Wenn Ihr Niveau noch nicht reicht

Die zwei häufigsten Hürden sind ein Sprachniveau unter der Anforderung und ein Schulabschluss ohne direkte Hochschulzugangsberechtigung. Beides ist lösbar, dauert aber Monate — planen Sie es jetzt, nicht erst nach einer Absage.

Fragen zu diesem Studiengang

Was kostet der Studiengang?
Für internationale Studierende legt die Hochschule die Gebühr fest; der Betrag steht auf der offiziellen Seite des Studiengangs. Alle Studierenden zahlen den Semesterbeitrag von €180 pro Semester.
Welches Sprachniveau brauche ich?
Deutsch C1, nachgewiesen durch ein Zertifikat bei der Bewerbung.
Wann muss ich mich bewerben?
Die nächste Frist ist der 15.01.2027. Bewerbung direkt bei der Hochschule.

Schieben Sie die Bewerbung nicht auf

Die Bewerbungsfrist endet am 15.01.2027 (noch 93 Tage). Sprache, Übersetzungen und die Dokumentenprüfung dauern Monate, nicht Wochen. In 30 Minuten erstellen wir mit Ihnen einen Plan rückwärts ab der Frist und sagen Ihnen ehrlich, ob Sie es schaffen können.

Kostenlose Einschätzung

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Bewerbungsfrist15.01.2027
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