Ein anspruchsvolles naturwissenschaftliches Studium an der TU Braunschweig, das klassische Chemie mit lebensmittelspezifischer Analytik, Mikrobiologie, Toxikologie und Lebensmittelrecht verbindet — unterstützt durch die Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Der Bachelor Lebensmittelchemie an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Technischen Universität Braunschweig vermittelt eine umfassende naturwissenschaftliche Ausbildung, die ein solides Fundament in klassischer Chemie mit hochspezialisierten lebensmittelbezogenen Disziplinen verbindet. Das Studium ist systematisch aufgebaut: In den ersten Semestern werden grundlegende Kompetenzen in Allgemeiner, Anorganischer, Organischer, Physikalischer und Analytischer Chemie sowie in Mathematik und Physik erworben. Diese Grundlagen werden anschließend im charakteristischen Schwerpunkt des Studiengangs angewendet — der Chemie und Technologie der Lebensmittel, Lebensmittelanalytik, Mikrobiologie, Toxikologie und dem Lebensmittelrecht.
Praktische Laborarbeit ist von Beginn an fester Bestandteil des Curriculums. Die Studierenden absolvieren Laborpraktika in Allgemeiner, Organischer, Physikalischer und Analytischer Chemie, bevor sie zu spezifischen Lebensmittelchemie-Praktika übergehen, einschließlich Instrumenteller Analytik und Lebensmittelanalytik. Ein dreiwöchiger Blockkurs Spektroskopie sowie ein Mikrobiologie-Praktikum ergänzen die Theorieausbildung und schärfen die praktischen Fertigkeiten.
Auch die rechtlichen und qualitätsbezogenen Dimensionen des Berufsfeldes werden abgedeckt: Module zu Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Toxikologie — einschließlich einer Pflichtprüfung zur Chemikaliengesetzgebung — stellen sicher, dass Absolventinnen und Absolventen sowohl den wissenschaftlichen als auch den rechtlichen Rahmen der Lebensmittelsicherheit kennen.
Biologie und Biochemie — darunter Allgemeine Biologie, Botanik, Nutzpflanzen und Mikroskopie — runden das interdisziplinäre Profil ab. Ein Wahlpflichtmodul zur Professionalisierung ermöglicht es, übertragbare Kompetenzen wie Präsentationstechniken und Sprachkenntnisse zu entwickeln.
Die Forschung der Fakultät konzentriert sich auf Natur- und Wirkstoffforschung, moderne Lebensmittelanalytik, Lebensmittelmikrobiologie, Lebensmitteltechnologie sowie analytische Methoden zur Bewertung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Futtermitteln. Die Studierenden profitieren von den engen Kooperationen der Universität mit bedeutenden Forschungseinrichtungen — dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und dem Julius Kühn-Institut (JKI) — und verbinden so ihr Grundstudium mit aktueller wissenschaftlicher Forschung.
Das Studium schließt mit einer neunwöchigen Bachelorarbeit ab, die eigenständig unter akademischer Betreuung angefertigt wird.
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