Ein ingenieurphysikalischer Master um fünf thematische Säulen — Biophotonics, Lasertechnik, optische Messtechnik, Technische Optik und Produktions-/Energieoptik — angeboten in deutschen und englischen Studienspuren mit direkter Forschungsanbindung ans Laser Zentrum Hannover und das Hannoversches Zentrum für Optische Technologien.
Der Master Optische Technologien an der Leibniz Universität Hannover bildet Ingenieur*innen und Physiker*innen zu Spezialist*innen über das gesamte Spektrum der optischen Industrie aus. Das Programm wird gemeinsam von der Fakultät für Maschinenbau und der Fakultät für Mathematik und Physik getragen und schafft damit einen Lehrplan, der bewusst zwischen angewandter Ingenieurwissenschaft und grundlegender optischer Physik vermittelt.
Studierende wählen zwischen einer **deutschsprachigen Spur** und einer **englischsprachigen Spur**, beide decken die gleiche thematische Landschaft ab, unterscheiden sich aber in Modulzusammensetzung und Integrationsabfolge. Beide Spuren enden mit einer 30 ECTS-Masterarbeit.
**Thematische Architektur** — das Programm organisiert seine Wahl- und Pflichtwahlmodule um fünf anwendungsorientierte Schwerpunkte:
- **Biophotonics** — optische Verfahren in Biowissenschaften und Medizintechnik
- **Lasertechnik** — Hochleistungs- und Präzisionslasersysteme und -prozesse
- **Optik in Produktion und Energietechnik** — industrielle optische Systeme, Qualitätsprüfung, Energieanwendungen
- **Optische Messtechnik** — sensorgestützte Messsysteme, Interferometrie, Präzisionssensorik
- **Technische Optik und Fahrzeuganwendungen** — optische Konstruktion und Lichtsysteme für automotive Kontexte
Die Programmstruktur ermöglicht es Studierenden, ihre Wahlmodule um ein oder zwei dieser Bereiche zu konzentrieren und damit ihr Kursangebot an ihre angestrebte Thesis-Richtung und Karriereplanung abzustimmen.
Eine **verpflichtete Praxisphase** (Praxissemester) ist in den Lehrplan eingebettet und verankert Studierende in industriellen oder Forschungsumgebungen. Das Programm ermutigt, verlangt aber nicht, eine Zeit im Ausland zu verbringen.
Forschungstiefe wird durch institutionelle Partnerschaften mit dem **Laser Zentrum Hannover (LZH)** und dem **Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT)** unterstützt und gibt Studierenden Zugang zu aktiven Forschungsumgebungen in angewandter Photonik und optischer Ingenieurwissenschaft. Ein **Master's Lab**-Modul im ersten Semester bietet frühzeitig praktische Experimentiererfahrung, bevor Studierende sich im zweiten Semester durch Wahlmodule spezialisieren.
Das vierte und abschließende Semester ist vollständig der Masterarbeit gewidmet — ein unabhängiges Forschungsprojekt unter Betreuung in einer der angeschlossenen Forschungsgruppen des Programms oder bei Industriepartner*innen.
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