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Physik

Universität zu Köln

Master Wintersemester Sommersemester

Ein forschungsintensives Masterprogramm, das gemeinsam von den Physikfakultäten Köln und Bonn angeboten wird. Studierende erhalten Zugang zu fünfzehn benannten Spezialisierungsbereichen aus Astrophysik, Quantentechnologie, Teilchenphysik, kondensierter Materie und Physik in der Medizin — mit einem strukturierten Forschungsweg von ersten Einführungsprojekten bis hin zur betreuten Abschlussarbeit und dem abschließenden Kolloquium.
Der Master of Science in Physik an der Universität zu Köln ist ein vollständig englischsprachiges, forschungsorientiertes Programm, das auf den kombinierten akademischen Stärken der Physikfakultäten Köln und Bonn aufbaut. Diese gemeinsame Struktur ist eines der prägenden Merkmale des Studiengangs: Studierende wählen Spezialisierungsbereiche aus einem Pool beider Standorte, was eine ungewöhnlich breite Abdeckung moderner physikalischer Teilgebiete innerhalb eines einzigen Abschlusses ermöglicht. Das Curriculum gliedert sich in vier miteinander verknüpfte Teile. Der **verpflichtende Kernbereich** baut fortgeschrittene theoretische Kompetenz durch entweder Erweiterte Quantenmechanik oder Erweiterte Statistische Physik auf und entwickelt praktische experimentelle Fähigkeiten durch zwei Praktika, die aus den Bereichen Atom- und Molekülphysik, Kondensierte Materie, Kernphysik, Biologische Physik, Computerphysik oder Teilchenphysik (in Bonn) gewählt werden, ergänzt durch ein fortgeschrittenes Seminar. Der **Spezialisierungsteil** bildet den intellektuellen Schwerpunkt. Studierende wählen einen **primären Schwerpunktbereich** (mindestens 18 Kreditpunkte) und einen **sekundären Schwerpunktbereich** (mindestens 12 Kreditpunkte) aus fünfzehn benannten Forschungsgebieten, die auf beide Standorte verteilt sind — von Astrophysik, Physik kondensierter Materie, Allgemeiner Relativitätstheorie/Quantenfeldtheorie, Molekülphysik, Kern- und Teilchenphysik, Festkörpertheorie, Statistischer und Biologischer Physik sowie den Grundlagen der Quantentechnologie (ML4Q-Cluster) in Köln bis hin zu Kosmologie, Experimenteller und Theoretischer Hadronenphysik, Hochenergie-Teilchenphysik, Physik in der Medizin sowie Quantenoptik und Optischer Physik kondensierter Materie in Bonn. Der **Wahlteil** (12 Kreditpunkte) erweitert die Breite weiter: Studierende wählen Lehrveranstaltungen aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, dem Physikalischen Institut Bonn oder dem Quantentechnologie-Schwerpunktbereich in Aachen und ermöglichen so fächerübergreifende Vertiefung nach individuellen Interessen. Der **Forschungsteil** bildet den Abschluss des Programms. Studierende absolvieren zwei Einführungsforschungsprojekte, die eine frühe Einbindung in aktive Forschungsgruppen ermöglichen, bevor sie sich auf eine vollständige Masterarbeit festlegen. Die Abschlussarbeit wird unter individueller wissenschaftlicher Betreuung angefertigt und mit einem öffentlichen Kolloquium abgeschlossen, das die Absolvierenden direkt auf eine Promotion vorbereitet. Das Programm ist in die **Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy (BCGS)** eingebettet, die zusätzliche strukturierte Unterstützung für Studierende bietet, die eine akademische Karriere in Physik oder Astronomie anstreben.

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