Paläontologe/Paläontologin in Deutschland
Paläontologen und Paläontologinnen analysieren und interpretieren Überreste und Spuren ausgestorbener Organismen (Fossilien) und ziehen daraus Rückschlüsse auf die Evolution der Lebewesen und die Wechselwirkungen zwischen Organismen und Umwelt. Hierbei berücksichtigen sie z.B. langzeitliche Umwelt- und Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen. Die Ergebnisse ihrer Forschungen veröffentlichen sie oder bereiten sie in Ausstellungen und Vorträgen für die Öffentlichkeit auf. An Hochschulen unterrichten sie Studierende, bereiten Vorlesungen und Seminare vor, korrigieren schriftliche Arbeiten und nehmen Prüfungen ab. Eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten eröffnen sich i.d.R. erst nach einem Masterstudium und einer Promotion. In naturhistorischen Museen betreuen sie z.B. die Sammlungen, konzipieren Ausstellungen und Führungen. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Suche nach fossilen Bodenschätzen, z.B. Erdöl oder Kohle. Hier untersuchen Paläontologen und Paläontologinnen Bohrkerne bzw. Gesteinsproben nach Hinweisen auf die Rohstoffe.
Wo man es studiert
Fachrichtungen, die zum Beruf führen, und Studiengänge dazu.
Studiengänge im Studienfeld «Biologie» →Wo man arbeiten kann: Beispielstellen
Was Arbeitgeber bieten und erwarten — aus echten Anzeigen.
- ·Abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Paläontologie und/oder vergleichbare Qualifikationen (Master, Magister oder Promotion)
- ·Gründliche Kenntnisse des Känozoikums
- ·Kenntnisse bei der Formulierung von Förderanträgen