Fachbereich 05: Philosophie und Philologie
Die Geisteswissenschaften sind die Reflexionszentren einer jeden Universität. Sie untersuchen die menschliche Kultur, den menschlichen Geist und seine Schöpfungen. Sie erforschen Sinnzusammenhänge, die in Wort und Schrift, in Bild und Inszenierung formuliert sind. Geisteswissenschaften bieten Orientierungswissen aus Vergangenheit und Gegenwart und stellen dieses reflektierend für die Zukunft bereit.
Fakten zur Fakultät
| Hochschule | Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
|---|---|
| Studiengänge | 5 Studiengänge · 2 Bachelor, 3 Master |
| Unterrichtssprache | Deutsch C1 – 3 Studiengänge; Englisch – 3 Studiengänge |
| Bewerbung | Bachelor bis 01.09; Master bis 01.09 |
| Stadt | Mainz |
| Website | http://www.fb05.uni-mainz.de/ |
Was die Studiengänge der Fakultät verlangen
Zu den allgemeinen Anforderungen der Hochschule kommen die der Fakultät – sie werden am häufigsten übersehen, weil sie auf der Seite der Hochschule fehlen.
Für 3 deutschsprachige Studiengänge: DSH, TestDaF oder telc C1 Hochschule – vor der Bewerbung, nicht danach.
Für 3 englischsprachige Studiengänge; die anerkannten Tests (IELTS, TOEFL) stehen auf der Seite des Studiengangs.
Über die Fakultät
Im Fachbereich 05 – Philosophie und Philologie – sind die Disziplinen und Fächer, die Traditionen und aktuellen Entwicklungen der Geisteswissenschaften in seltener Vielfalt und Breite vertreten und transdisziplinär vernetzt. Der Fachbereich ist mit ca.12.300 Haupt- und Nebenfachstudierenden (Wintersemester 2016/2017) der größte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und gehört damit gleichzeitig zu den größten in der Bundesrepublik. Über 350 Beschäftigte, davon rund 70 Professorinnen und Professoren, sowie mehrere Hundert Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Hilfskräfte bzw. Tutorinnen und Tutoren forschen und lehren in 38 Fächern, deren Spektrum von Anglistik, Amerikanistik, Buchwissenschaft, Filmwissenschaft und Germanistik über Indologie, Kulturanthropologie, Mediendramaturgie, Philosophie, Romanistik und Slavistik bis zu Theaterwissenschaft und Turkologie reicht.
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An sieben Instituten und Seminaren können 92 attraktive und zukunftsorientierte Studiengänge studiert werden, darunter 37 Bachelor-, 33 Master- sowie 22 Promotionsstudiengänge. Dazu bieten Promotionsprogramme und Doktorandengruppen wie "Life-Writing", "Literary Linguistics", "Theoretische, typologische, psycho-/neurolinguistische Aspekte sprachlicher Anreicherung", "Geistes- und sozialwissenschaftliche Dimensionen des ‚Cognitive Enhancement‘" oder das Internationale Promotionsprogramm "Performance and Media Studies" sowie das Deutsch-französische Doktorandenkolleg Mainz-Dijon und andere mehr eine hochqualifizierte Betreuung junger geisteswissenschaftlicher Forscherinnen und Forscher.
Nationale und internationale Beachtung findet der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz, der die rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen der rasanten Medienevolution, ihre kulturellen Potenziale und kreativen Möglichkeiten kritisch erfasst und wissenschaftlich aufarbeitet, sowie der Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften, der sich zum Ziel gesetzt hat, die historisch arbeitenden Kultur- und Geisteswissenschaften auf dem Fundament avancierter methodischer und theoretischer Reflexion zu vernetzen. Darüber hinaus tragen das Forschungszentrum SOCUM (Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz) sowie weitere vielfältige, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und anderen Gesellschaften und Stiftungen geförderte Projekte zum Forschungsprofil bei.
Der Fachbereich 05 profiliert sich zudem als internationaler Fachbereich. Davon zeugen seine zahlreichen internationalen Kooperationen in Forschung und Lehre mit beinahe allen europäischen Staaten – etwa der integrierte Studiengang Mainz-Dijon/Frankreich, das in der Bundesrepublik einmalige Polonicum, der Joint Degree International Master in Sociolinguistics and Multilingualism (SoMu) oder die EU-geförderte Strategische Partnerschaft TALC_me –, aber auch die Kooperationen mit zahlreichen Ländern der Welt wie mit den USA, Kanada, Russland, Japan, China, Südkorea, Nepal oder Äthiopien. Dieser lebendige internationale Austausch zeigt sich im überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Studierender (knapp 10 %) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (über 20 %) am Fachbereich.
Studiengänge der Fakultät
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