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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
UniversitätKirchlichPromotionsrecht

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Katholische Universität Eichstätt ging 1980 aus einer Gesamthochschule hervor. Nach einem Notenwechsel zwischen dem Apostolischen Stuhl und dem Freistaat Bayern wurde die Eichstätter Hochschule durch ein Dekret der Kongregation für das katholische Bildungswesen offiziell zur katholischen Universität. Ihr Großkanzler ist der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, als Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz. Die KU wird getragen von einer kirchlichen Stiftung öffentlichen Rechts. Die Universität besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht; die erworbenen akademischen Grade und Zeugnisse verleihen die gleichen Rechte wie staatliche Hochschulen.
Daten von den offiziellen Seiten der Hochschule

Fakten zur Hochschule

Trägerschaft Kirchlich, Bayern
Stadt Eichstätt
Gegründet 1980
Studierende ≈ 491
Studiengänge 5 Studiengänge · 3 Bachelor, 2 Master, 1 auf Englisch
Deutsch für die Einschreibung C1
Bewerbung Direkt bei der Hochschule; Bachelor bis 15.07; Master bis 01.03
Standorte Studienort Eichstätt, Studienort Ingolstadt
Studienkolleg Studienkolleg bei den Universitäten des Freistaates Bayern

Über die Hochschule

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt weiß sich ihrer zweifachen historischen Wurzel verpflichtet: Sie ging zum einen hervor aus der Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Hochschule (seit 1924), die wiederum auf das 1564 gegründete Collegium Willibaldinum zurückging, das bis 1807 bestand und 1843 als Lyceum wiedererrichtet wurde. Die andere historische Wurzel ist die 1958 auf Beschluss der bayerischen Bischöfe gegründete Pädagogische Hochschule Eichstätt. 1972 wurden die beiden kirchlichen Hochschulen in Eichstätt sowie neueingerichtete Fachhochschulstudiengänge zu einer Gesamthochschule vereinigt. 1980 wurde daraus die Katholische Universität Eichstätt, im Jahr 2001 wurde der Name um Ingolstadt ergänzt. Auch Ingolstadt blickt auf eine lange Tradition zurück: 1472 wurde dort mit päpstlicher Genehmigung die Universität Ingolstadt als erste bayerische Universität gegründet.

Unter dem Schutz von Kirche und Staat sind im 12. und 13. Jahrhundert die Universitäten entstanden; Päpste und Kaiser haben diese Gemeinschaften des Lernens, Lehrens und Forschens mit Privilegien ausgestattet. Das Zusammenwirken von Staat und Kirche in Bayern ermöglicht auch heute eine Katholische Universität – die einzige im deutschen Sprachraum.

Zur Umwandlung der Gesamthochschule in eine Katholische Universität schrieb der damalige Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, Joseph Kardinal Ratzinger: „Mein Wunsch für die Katholische Universität Eichstätt ist es, dass sie diese geistigen Ursprünge unserer Kultur in der Bildungslandschaft der Gegenwart kraftvoll zur Wirkung bringt und damit weit über den Kreis der an ihr wirkenden Lehrer und Studenten hinaus fruchtbar für das Ganze wirke, das solcher Kräfte in krisenhafter Situation dringend bedarf.“[1]

Diesen Wunsch teilt die Katholische Universität heute und in der Zukunft. Es ist ihr ständiges Bemühen, mit Ernst und Entschlossenheit der Idee einer Katholischen Universität näherzukommen und sie zu verwirklichen. Anspruch und Verpflichtung, die sich aus dem Begriff „Katholische Universität“ ergeben, bestehen darin, dem Wissen im Ganzen geöffnet zu sein und den Blick für das Ganze zu weiten. „Aufgrund einer gewissen Art von universalem Humanismus widmet sich die Katholische Universität voll und ganz der Erforschung aller Aspekte der Wahrheit in ihrer wesentlichen Verbindung mit der höchsten Wahrheit, die Gott ist.“[2] Dieser Auftrag fordert und verpflichtet alle, die an der KU tätig sind.

Hilfreich und leitend ist das Vorbild der heiligen Katharina von Alexandrien, der Patronin der Universität, die – „promissa nec aspera curans“, „sich um Verheißungen kümmernd, nicht um irdische Widrigkeiten“[3] – ihren Überzeugungen treu blieb. „Wenn es erforderlich ist, muss die Katholische Universität den Mut haben, auch unbequeme Wahrheiten zu sagen, die der öffentlichen Meinung nicht gefallen mögen, die jedoch notwendig sind, das wahre Wohl der Gesellschaft zu schützen.“[4]

Laut Stiftungsverfassung kommt die „Verantwortung für die Erfüllung ihres Auftrags und die Stärkung des katholischen Charakters (…) vor allem der Universität selbst zu“.[5]

Fakultäten

8 Fakultäten · die 6 größten

Die Fakultät bestimmt den Standort, die Sprache ihrer Studiengänge und die Zulassungskommission, die Ihre Noten bewertet. Die Anforderungen können sich zwischen den Fakultäten einer Hochschule unterscheiden.

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Studienkolleg

Wenn Ihr Schulabschluss keinen direkten Hochschulzugang gibt, folgen zuerst Studienkolleg und Feststellungsprüfung – sie wird von allen Hochschulen anerkannt. Die hier genannten Kollegs sind Partner dieser Hochschule.

Studiengänge

Alle 5 Studiengänge →

So bewerben Sie sich

Das allgemeine Verfahren ist für alle Studiengänge der Hochschule gleich; die geforderte Note, die Sprache und weitere Anforderungen finden Sie auf der Seite des jeweiligen Studiengangs.

  1. 1
    Schulabschluss prüfen
    Direkter Zugang, Zugang nach einem Studienjahr im Heimatland oder zuerst das Studienkolleg — das hängt von Land und Zeugnis ab.
  2. 2
    Deutsch C1 und ein Zertifikat
    DSH, TestDaF oder telc C1 Hochschule — vor der Bewerbung, nicht danach.
  3. 3
    Bewerbung direkt bei der Hochschule
    Bachelor bis 15.07, Master bis 01.03. Die Fristen unterscheiden sich je nach Studiengang — siehe Studiengangsseite.
  4. 4
    Zulassung, Visum, Umzug
    Für Visum und Sperrkonto brauchen Sie 2–3 Monate — starten Sie parallel zur Bewerbung.

Ein Studiengang ist an einen Standort gebunden – orientieren Sie sich bei der Wohnungssuche am Standort, nicht an der Hauptadresse der Hochschule.

Studieren in Eichstätt: Wohnen, Verkehr, Kosten →

Wenn Sie die Voraussetzungen noch nicht erfüllen

Zwei typische Hürden: ein Schulabschluss ohne direkten Hochschulzugang und Deutsch unter dem geforderten Niveau. Beides lässt sich in einem Jahr lösen – planen Sie es vor der Bewerbung, nicht nach einer Absage.

Fragen zur Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Gibt es englischsprachige Studiengänge?
Ja: 1 Studiengang wird auf Englisch unterrichtet.
Wann muss ich mich bewerben?
Die meisten bachelorstudiengänge: bis 15.07 für das wintersemester; masterstudiengänge: bis 01.03. Bei einer Bewerbung über uni-assist schicken Sie die Unterlagen 4–6 Wochen früher.
Brauche ich ein Studienkolleg?
Das hängt von Ihrem Schulabschluss ab, nicht von der Hochschule. Die Feststellungsprüfung jedes Studienkollegs wird von allen Hochschulen anerkannt; Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt arbeitet mit Studienkolleg bei den Universitäten des Freistaates Bayern zusammen.

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Hochschule gewählt – als Nächstes Studiengang und Fristen

Anforderungen und Fristen unterscheiden sich schon innerhalb einer Hochschule. Wir wählen 3–5 Studiengänge passend zu Ihrem Zeugnis und Ihren Sprachkenntnissen aus und planen alles rückwärts ab der Bewerbungsfrist.

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