Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Fakten zur Hochschule
| Trägerschaft | Kirchlich, Bayern |
|---|---|
| Stadt | Eichstätt |
| Gegründet | 1980 |
| Studierende | ≈ 491 |
| Studiengänge | 5 Studiengänge · 3 Bachelor, 2 Master, 1 auf Englisch |
| Deutsch für die Einschreibung | C1 |
| Bewerbung | Direkt bei der Hochschule; Bachelor bis 15.07; Master bis 01.03 |
| Standorte | Studienort Eichstätt, Studienort Ingolstadt |
| Studienkolleg | Studienkolleg bei den Universitäten des Freistaates Bayern |
Über die Hochschule
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt weiß sich ihrer zweifachen historischen Wurzel verpflichtet: Sie ging zum einen hervor aus der Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Hochschule (seit 1924), die wiederum auf das 1564 gegründete Collegium Willibaldinum zurückging, das bis 1807 bestand und 1843 als Lyceum wiedererrichtet wurde. Die andere historische Wurzel ist die 1958 auf Beschluss der bayerischen Bischöfe gegründete Pädagogische Hochschule Eichstätt. 1972 wurden die beiden kirchlichen Hochschulen in Eichstätt sowie neueingerichtete Fachhochschulstudiengänge zu einer Gesamthochschule vereinigt. 1980 wurde daraus die Katholische Universität Eichstätt, im Jahr 2001 wurde der Name um Ingolstadt ergänzt. Auch Ingolstadt blickt auf eine lange Tradition zurück: 1472 wurde dort mit päpstlicher Genehmigung die Universität Ingolstadt als erste bayerische Universität gegründet.
Unter dem Schutz von Kirche und Staat sind im 12. und 13. Jahrhundert die Universitäten entstanden; Päpste und Kaiser haben diese Gemeinschaften des Lernens, Lehrens und Forschens mit Privilegien ausgestattet. Das Zusammenwirken von Staat und Kirche in Bayern ermöglicht auch heute eine Katholische Universität – die einzige im deutschen Sprachraum.
Zur Umwandlung der Gesamthochschule in eine Katholische Universität schrieb der damalige Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, Joseph Kardinal Ratzinger: „Mein Wunsch für die Katholische Universität Eichstätt ist es, dass sie diese geistigen Ursprünge unserer Kultur in der Bildungslandschaft der Gegenwart kraftvoll zur Wirkung bringt und damit weit über den Kreis der an ihr wirkenden Lehrer und Studenten hinaus fruchtbar für das Ganze wirke, das solcher Kräfte in krisenhafter Situation dringend bedarf.“[1]
Diesen Wunsch teilt die Katholische Universität heute und in der Zukunft. Es ist ihr ständiges Bemühen, mit Ernst und Entschlossenheit der Idee einer Katholischen Universität näherzukommen und sie zu verwirklichen. Anspruch und Verpflichtung, die sich aus dem Begriff „Katholische Universität“ ergeben, bestehen darin, dem Wissen im Ganzen geöffnet zu sein und den Blick für das Ganze zu weiten. „Aufgrund einer gewissen Art von universalem Humanismus widmet sich die Katholische Universität voll und ganz der Erforschung aller Aspekte der Wahrheit in ihrer wesentlichen Verbindung mit der höchsten Wahrheit, die Gott ist.“[2] Dieser Auftrag fordert und verpflichtet alle, die an der KU tätig sind.
Hilfreich und leitend ist das Vorbild der heiligen Katharina von Alexandrien, der Patronin der Universität, die – „promissa nec aspera curans“, „sich um Verheißungen kümmernd, nicht um irdische Widrigkeiten“[3] – ihren Überzeugungen treu blieb. „Wenn es erforderlich ist, muss die Katholische Universität den Mut haben, auch unbequeme Wahrheiten zu sagen, die der öffentlichen Meinung nicht gefallen mögen, die jedoch notwendig sind, das wahre Wohl der Gesellschaft zu schützen.“[4]
Laut Stiftungsverfassung kommt die „Verantwortung für die Erfüllung ihres Auftrags und die Stärkung des katholischen Charakters (…) vor allem der Universität selbst zu“.[5]
Fakultäten
Die Fakultät bestimmt den Standort, die Sprache ihrer Studiengänge und die Zulassungskommission, die Ihre Noten bewertet. Die Anforderungen können sich zwischen den Fakultäten einer Hochschule unterscheiden.
Studienkolleg
Wenn Ihr Schulabschluss keinen direkten Hochschulzugang gibt, folgen zuerst Studienkolleg und Feststellungsprüfung – sie wird von allen Hochschulen anerkannt. Die hier genannten Kollegs sind Partner dieser Hochschule.
Studiengänge
Alle 5 Studiengänge →So bewerben Sie sich
Das allgemeine Verfahren ist für alle Studiengänge der Hochschule gleich; die geforderte Note, die Sprache und weitere Anforderungen finden Sie auf der Seite des jeweiligen Studiengangs.
- 1Schulabschluss prüfenDirekter Zugang, Zugang nach einem Studienjahr im Heimatland oder zuerst das Studienkolleg — das hängt von Land und Zeugnis ab.
- 2Deutsch C1 und ein ZertifikatDSH, TestDaF oder telc C1 Hochschule — vor der Bewerbung, nicht danach.
- 3Bewerbung direkt bei der HochschuleBachelor bis 15.07, Master bis 01.03. Die Fristen unterscheiden sich je nach Studiengang — siehe Studiengangsseite.
- 4Zulassung, Visum, UmzugFür Visum und Sperrkonto brauchen Sie 2–3 Monate — starten Sie parallel zur Bewerbung.
Standorte
Mehr über die Standorte →Ein Studiengang ist an einen Standort gebunden – orientieren Sie sich bei der Wohnungssuche am Standort, nicht an der Hauptadresse der Hochschule.
Studieren in Eichstätt: Wohnen, Verkehr, Kosten →Wenn Sie die Voraussetzungen noch nicht erfüllen
Zwei typische Hürden: ein Schulabschluss ohne direkten Hochschulzugang und Deutsch unter dem geforderten Niveau. Beides lässt sich in einem Jahr lösen – planen Sie es vor der Bewerbung, nicht nach einer Absage.
Fragen zur Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Gibt es englischsprachige Studiengänge?
Wann muss ich mich bewerben?
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Hochschule gewählt – als Nächstes Studiengang und Fristen
Anforderungen und Fristen unterscheiden sich schon innerhalb einer Hochschule. Wir wählen 3–5 Studiengänge passend zu Ihrem Zeugnis und Ihren Sprachkenntnissen aus und planen alles rückwärts ab der Bewerbungsfrist.